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Verliere ich beim Umstieg von einem anderen Treiber auf HDDRIVER Daten?
Nein, alle vorhandenen Daten bleiben bei der Installation von
HDDRIVER erhalten. Eine Sonderbehandlung erfordern Platten, die mit alten Versionen der
ICD-Treibersoftware eingerichtet wurden, und daher keine standard-konforme Partitionierung aufweisen. In diesem Fall ist eine Konvertierung von
Daten erforderlich. Software hierzu liegt HDDRIVER bei. Die Konvertierung
erfolgt ohne Datenverlust.
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Was ist die maximale Kapazität von Festplatten am Atari?
Mit HDDRIVER lassen sich an TT und Falcon Platten mit bis zu 2 TiB (2048 GiB) Kapazität betreiben. Am ACSI/DMA-Bus des ST/STE lassen sich Platten mit einer Kapazität von
mehr als einem GiB nur mit ICD-kompatiblen Hostadaptern wie dem LINK96
oder LINK97 in ihrer vollen Kapazität nutzen.
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Was ist die maximale Größe einer normalen Partition oder Bootpartition?
Die Obergrenze hängt von der TOS-Version und vom Dateisystem
ab. TOS 1.0x unterstützt Partitionen bis zu 256 MiB, TOS 1.6x/2.0x/3.0x bis zu 512 MiB, TOS 4.0x bis zu 1 GiB. Diese Angaben gelten auch für Bootpartitionen sowie für mit HDDRUTIL erzeugte TOS/Windows-kompatible Partitionen. MiNT und MagiC unterstützen Dateisysteme, die praktisch keine Größenbeschränkung besitzen.
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Welche Möglichkeiten bietet HDDRIVER zum Datenaustausch mit anderen Plattformen?
Mit HDDRIVER lassen sich ohne zusätzliche Software Daten zwischen dem Atari und Windows-PCs (ab Windows XP) austauschen. Besonders einfach ist der Datenaustausch mit Speicherkarten.
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Was bringt mir die Unterstützung von Speicherkarten-Adaptern?
CF- und SD-Adapter, insbesondere für die IDE-Schnittstelle, sind preiswert, und sie erlauben ein lautloses Arbeiten ohne Festplatte. Selbst das Booten von einer Speicherkarte ist möglich. Natürlich lassen sich auch Daten wie digitale Fotos auf diesem Weg lesen oder Daten mit anderen Plattformen komfortabel austauschen.
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Welche SCSI-Platten kann ich am Atari anschließen?
Es lassen sich beliebige SCSI-2/3-Platten betreiben,
solange diese ein 8-Bit-Interface besitzen. Andernfalls
(z. B. bei Ultra-Wide-Platten) ist ein Adapter von 16 auf 8 Bit
erforderlich, der nicht Atari-spezifisch ist und den es im Fachhandel gibt.
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HDDRIVER und HDDRUTIL erkennen eine SCSI-Platte am ST/STE nicht.
ST und STE besitzen keinen echten SCSI-Bus, sondern nur den
Atari-spezifischen ACSI/DMA-Bus, was Einschränkungen mit sich bringt. Beliebige Geräte
lassen sich an diesem Bus nur mit den Hostadaptern LINK96 und LINK97 betreiben, da
nur diese Adapter eine eigene SCSI-ID besitzen (Initiator-Identifizierung). Außerdem muss
bei anderen Adaptern möglicherweise der Paritycheck der Platte
abgeschaltet werden.
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HDDRIVER und HDDRUTIL erkennen eine IDE/ATAPI/SATA-Platte am Falcon nicht.
Das interne Netzteil des Falcon ist nicht immer ausreichend, um ein zweites Laufwerk oder einen SATA-Adapter zu betreiben. In solchen Fällen kann daher ein externes Netzteil erforderlich sein.
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HDDRIVER (und auch HDDRUTIL) meldet bei jedem Boot-Vorgang eine andere ID für mein IDE/ATAPI-Laufwerk.
IDE- und ATAPI-Geräte sollten am Atari nicht in der Cable-Select-Einstellung betrieben, sondern ausdrücklich entweder als Master oder als
Slave gejumpert werden.
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Welche Einschränkungen gibt es beim Booten von der IDE-Schnittstelle?
Im Rahmen des Bootprozesses kann TOS HDDRIVER nur von Platten an der IDE-Schnittstelle booten, wenn diese Platten an der IDE-Schnittstelle des Ataris partitioniert wurden. Dies liegt daran, dass die Verdrahtung der IDE-Schnittstelle bei Ataris nicht die anderswo bei IDE und SCSI übliche Byte-Order aufweist.
Das Suska-Board verwendet die anderswo übliche Byte-Order und ist daher von dieser Einschräkung nicht betroffen.
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TOS/Windows-kompatible Medien lassen sich unter Windows nicht verwenden.
Eventuell wurden diese Medien mit den falschen physikalischen Laufwerksparametern eingerichtet. Eine Korrektur der bei der Partitionierung verwendeten Parameter oder die Einstellung "SDMS-kompatibel" kann hier Abhilfe schaffen.
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Warum findet Windows nur eine Partition auf meinem Laufwerk, obwohl es mehrere Partitionen gibt?
Dies ist eine grundsätzliche Einschränkung von Windows: Auf Medien, die Windows als wechselbar ansieht, wird nur eine einzige Partition unterstützt. Mehrere Partitionen pro Medium sind bei Windows nur bei nicht wechselbaren Platten möglich.
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Wird HDDRIVER neue Atari-kompatible Hardware unterstützen?
HDDRIVER selbst wird voraussichtlich keine Schnittstellen unterstützen, die
nicht voll kompatibel zu den Schnittstellen sind, wie man sie bei ST, TT und
Falcon030 findet. Eine Ausnahme macht der zweite IDE-Port von Hades, Milan und dem Suska-III-C-Board, der direkt von HDDRIVER unterstützt wird. Dennoch ist Vorsorge für Atari-Clones mit neuen Schnittstellen getroffen: HDDRIVER
lässt sich mit jeder Schnittstelle benutzen, für die ein
SCSI-Treiber existiert. Entwickler neuer Schnittstellen-Hardware
müssen lediglich einen SCSI-Treiber für ihre Hardware
bereitstellen. Dies wurde bereits erfolgreich für den PCI
SCSI Bus des Milans realisiert. HDDRIVER selbst enthält
SCSI-Treiber für Atari ACSI, Atari SCSI, Atari/Milan IDE und
Atari/Milan ATAPI.
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Was ist in Verbindung mit Cubase Audio zu beachten?
Cubase Audio steuert den SCSI-Bus des Falcon nicht standard-konform an, was zu Problemen mit HDDRIVER 8 führen kann. Falls die CAFFIX-Software, die HDDRIVER beiliegt, keine Abhilfe schafft, bleibt mangels korrigierter Versionen von Cubase als Notlösung nur die Verwendung der letzten Version 7.93 von HDDRIVER 7. Diese Version unterstützt zwar weniger Peripheriegeräte als HDDRIVER 8, funktioniert dafür aber mit Cubase. Die meisten Funktionen von HDDRUTIL 8 lassen sich übrigens auch mit HDDRIVER 7.93 nutzen.
Anwender von HDDRIVER 8 können HDDRIVER 7.93 kostenlos per E-Mail anfordern.